„Nicht stören“-Modus: Smartphone Tipps

"Nicht stören"-Modus

Bitte „Nicht stören“

Hallo Ferienzeit, tschüss Büro und Arbeitswelt! Wenn der Sommerurlaub ruft, lassen wir unseren Schreibtisch oft ohne schlechtes Gewissen in der Obhut von Kugelschreiber, Bostitch und Büroklammer. Ab und zu verirrt sich vielleicht auch das Firmen-Laptop ins Handgepäck, doch eines hat sicherlich fast jeder auch während der Ferien dabei: das Smartphone.

E-Mails, Kalendereinträge, Whatsapp Nachrichten oder sogar Anrufe – das Smartphone bleibt selten lange still und unterbricht häufig die friedliche Urlaubsstimmung. Es ist aber auch keine leichte Entscheidung, die es zu treffen gilt: Abschalten und wichtige Nachrichten verpassen, oder unter Strom stehen und immer up-to-date bleiben? Zum Glück können Sie das eine tun und das andere nicht lassen. Wir zeigen Ihnen, welche Mittel und Wege es gibt, um nichts zu verpassen und trotzdem den Urlaub zu geniessen, mit 5 Tipps rund um den „Nicht stören“-Modus.

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Wieviel Zeit verbringen Sie am Screen?

Googlen, netflixen, Mails lesen, whatsappen, … das Smartphone summt und brummt jeden Tag vor sich hin. Wer up-to-date sein möchte, schaltet die Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm nicht ab und hat das Handy immer in nächster Nähe. Die Wunder der modernen Technik erlauben uns, jederzeit und überall erreichbar zu sein und keine Neuigkeiten mehr zu verpassen. Noch schnell eine Mail in der Werbepause verschicken, die neusten Posts der Community durchscrollen oder rasch mit der Familie telefonieren: alles kein Problem.

Doch so sehr wir die Flexibilität und die Unmenge an Möglichkeiten lieben, gibt es doch manchmal Momente, in denen wir das blinkende Display nicht unbedingt brauchen. Besonders dann, wenn wir einfach mal abschalten wollen, brauchen wir Strategien um das Smartphone Smartphone sein zu lassen: in den Ferien.

„Nicht stören“-Modus & Co.

5 Tipps wie Sie in den Ferien abschalten können,
ohne Ihr Smartphone abzuschalten

  • Ortsbezogene Einstellungen

    An vielen Smartphones können Sie Einstellungen so einrichten, dass diese sich nach bestimmten Orten richten. Je nachdem, beispielsweise, ob Sie sich im Heimnetzwerk oder im Office-Wifi befinden, können Sie den Klingel- und Flugmodus festlegen, die Bildschirmsperre oder die Benachrichtigungen.
    Auch für den Pool im Hotel während den Ferien können Sie also Benachrichtigungen vollautomatisch reduzieren oder komplett abschalten.

  • Push-Benachrichtigungen abstellen

    Was so einfach klingt, kann ganz schön kompliziert sein. Über die Jahre der Smartphone Nutzung sammeln sich etliche Apps, die uns standardmässig mit Benachrichtigungen an sie erinnern. Auch wenn diese kleinen Erinnerungen in etlichen Fällen sehr nützlich sind, können sie manchmal auch unerwünscht sein. Stellen Sie daher die Benachrichtigungen in der App selbst oder in den Einstellungen unter „Benachrichtigungen“ ab. Natürlich können Sie auch hier festlegen, ob Sie im „Nicht stören“-Modus bestimmte Benachrichtigungen trotzdem erhalten möchten.

  • VIPs

    Wenn Sie im Urlaub zwar auf Mails vom Chef verzichten möchten, jedoch die WhatsApp-Nachrichten des besten Kollegin nicht verpassen möchten, können Sie die wichtigsten Personen in Ihren Kontakten als solche markieren. Wenn Sie dann den „Nicht stören“-Modus aktivieren, können Sie Unterbrechungen (d.h. Nachrichten oder Anrufe) entsprechend markierter Kontakte davon ausklammern. So schränken Sie Ihre Erreichbarkeit für Personen, die Ihnen am Herzen liegen, während der Ferienzeit nicht ein. Und ja, natürlich können Sie auch Ihren Chef zu einem VIP machen – da bleibt Ihnen die freie Wahl.

  • Zeitbezogene Einstellungen

    Auch zeitbezogene Einstellungen erleichtern Ihnen den Umgang mit störenden Benachrichtigungen. Beispielsweise können Sie Benachrichtigungen zwischen 17 Uhr am Abend und 7 Uhr am Morgen ausstellen. Legen Sie dazu im „Nicht stören“-Bereich eine neue Regel an oder wählen Sie aus, welche Elemente für Sie als störend unterdrückt werden sollen. Wer nicht komplett auf alle Benachrichtigungen verzichten möchte, kann hier auch bestimmte Apps oder Funktionen aus dem „Nicht stören“-Modus ausklammern.

  • Der Sperrbildschirm als Entspannungszone

    Den Sperrbildschirm sehen Sie immer dann, wenn Ihr Smartphone zwar aktiviert, aber nicht entsperrt ist. Bei einigen neuen Geräten führt schon die Bewegung des Smartphones dazu, dass der Sperrbildschirm aufleuchtet und uns so auf Benachrichtigungen aufmerksam macht. Wenn Sie jedoch nur dann sehen wollen, ob oder wie viele Nachrichten Sie erhalten haben, können Sie die Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm in den einzelnen Apps oder in den Einstellungen ausschalten. Nur wenn Sie Ihr Smartphone aktiv entsperren, werden Sie mit News, Nachrichten und verpassten Anrufen versorgt.

"Nicht stören"-Modus

Der Selbsttest

Tatsächlich bieten die meisten Smartphones statistische Auswertungen, mit denen Sie die Zeit am Screen im Auge behalten können. Und siehe da: meine eigenen Zahlen liegen vollkommen im Durchschnitt. In einem Jahr verbringe ich somit über einen Monat am Bildschirm meines Smartphones. Seit einiger Zeit benutze ich daher den „Nicht stören“-Modus in den Ferien und am Wochenende, um selber wählen zu können, wann und wo ich ein Update in Sachen Mails, WhatsApps und News brauche. Probieren Sie es doch auch aus – meine fünf Tipps zum Abschalten in den Ferien ohne Abschalten des Smartphones könnten genau das richtige für Sie sein.
Laura Razzino, Content Managerin

Das BoringPhone:
Revolutionär oder zu viel des Guten?

Ein neuer Shootingstar am Smartphone-Himmel heisst BoringPhone und verspricht ein Smartphone, welches alle wichtigen Funktionen in sich vereint aber nervige Notifications und ständiges Vibrieren aussen vor lässt.
Die Idee trifft auf viele positive Feedbacks, denn Entspannung und Ruhe wollen schliesslich alle hin und wieder mal. Doch ist das BoringPhone auch praktikabel? Möchten Sie für jede kurze Mail auf dem Weg zu einem Geschäftstermin den Laptop auspacken? Wollen Sie komplett auf die sozialen Medien verzichten und als einzige/r in der Familie kein WhatsApp nutzen?
Nur eine Minderheit der Smartphone-Nutzer wird auf diese Funktionen verzichten wollen. Daher ist das BoringPhone wohl eher als Zweithandy für die Ferienzeit oder als erstes sicheres Smartphone für Kinder und Jugendliche passend. Noch ist das BoringPhone in der Schweiz nicht erhältlich, doch es gibt sinnvolle Alternativen. Lesen Sie dazu unsere 5 Tipps weiter oben.

Ich bin gerade im Fotostudio

Laura Razzino

Content Managerin

© 2019 STEG Electronics AG

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